Studentenwohnung als lohnendes Investment?

StudentenwohnungWer als Student ein Abenteuer erleben möchte, sollte sich auf Wohnungssuche begeben. Denn Studentenwohnungen sind in vielen Städten Mangelware. Neben den halbstaatlichen Studentenwerken richten sich zwar auch Angebote von Wohnungsbaugesellschaften speziell an Studierende, der immensen Nachfrage können jedoch auch sie nicht nachkommen. Da der Strom an wohnungssuchenden Studenten so schnell nicht abreißen wird, ist eine Entspannung nicht abzusehen: Die Kultusministerkonferenz schätzt, dass bis zum Jahr 2020 jährlich mindestens 450.000 Menschen ein Studium beginnen werden. Immer mehr Eltern versuchen deshalb, gleich eine Studentenwohnung zu kaufen. Eine Option, die zunehmend auch Kapitalanleger für sich entdecken, da sie höchst rentabel ist.

Vorteile einer Studentenwohnung
Studentenwohnungen sind eine sehr gute Kapitalanlage, weil sie in der Regel mehr Rendite erbringen als die klassische Eigentumswohnung. Sie sind kleiner und aufgrund dessen werden höhere Quadratmeterpreise gezahlt. Weitere Vorteile: Studenten mieten häufig nur für kurze Zeit, längstens ein paar Jahre. Durch den häufigen Mieterwechsel kann die Miete stets an das Marktniveau angepasst werden. Solange der Wohnraum knapp bleibt, werden die Mieten steigen. Und wer doch einmal verkaufen möchte, hat es nach Ablauf der Spekulationsfrist von zehn Jahren auf dem Markt mit einer kleineren, günstigeren Wohnung leichter als zum Beispiel mit einer großen Fünfzimmerwohnung.

Was Sie beachten sollten
Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Studentenwohnung zu kaufen, sollte einige Punkte AW_küchebeachten. Auf jeden Fall muss das Objekt in einer interessanten Stadt liegen. Es ist nicht ratsam, in einer Kleinstadt mit nur 10.000 Einwohnern investieren, auch wenn dort vielleicht eine Fachhochschule angesiedelt ist. Besser eigenen sich Großstädte oder attraktive Uni-Städte wie Heidelberg, Freiburg, Bamberg oder Münster. Denn etablierte Universitätsstädte haben den Vorteil, dass sie bereits einen höheren studentischen Bevölkerungsanteil (von mindestens 15 Prozent) haben: Der Wertzuwachs der Immobilie ist hier wegen der Nachfrage höher.

Lage als entscheidender Faktor
Wird eine Eigentumswohnung als „Studentenbude“ genutzt, ist die Nähe zur Universität wichtig. Ausschlaggebend ist dabei die Entfernung zwischen Wohnort und Uni, beziehungsweise der Weg von der Wohnung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer auf die direkte Nachbarschaft zum Campus verzichtet, aber auf eine gute Verkehrsanbindung achtet, kann beim Kaufpreis sparen und erhöht die Wiederverkaufsmöglichkeiten. Des Weiteren sollten eine gute Infrastruktur und ein hochwertiger Wohnungsbestand im Umfeld des Appartements gegeben sein, um bei einem möglichen späteren Verkauf der Wohnung Gewinn erzielen zu können.

Eine Wohnung fürs Kind
Auch wenn Eltern ihrem Kind während des Studiums die Wohnung zur Verfügung stellen, ist es empfehlenswert, einen Mietvertrag abzuschließen. Die Miete sollte regelmäßig vom Konto der Eltern Appartement Galerie 1auf das Studierendenkonto überwiesen und von dort aus per Dauerauftrag wieder zurücküberwiesen werden. Außerdem sollte die Miethöhe bei 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen und auch angehoben werden, wenn die ortsübliche Miete steigt. Nur wenn die genannten Punkte erfüllt sind, erkennt das Finanzamt das familiäre Mietverhältnis an und gewährt den vollen Werbungskostenabzug. Zu den Werbungskosten zählen Kreditzinsen, Erhaltungsaufwendungen, Abschreibungen, Grundsteuer sowie die Nebenkosten. Wenn Eltern diese Vorteile nutzen, lohnt sich der Kauf einer Wohnung für den eigenen akademischen Nachwuchs.

Schreibe einen Kommentar